Aktuell
Inhalt
- Lichtblicke 2/2012
- IV-Revision 6b: Zu viel ist zu viel
- Keine Rückweisung der IVG-Revision 6b durch die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrates
- "der Weg" vom März 2012 zum Thema "Wohnen"
- Neue Anlaufstelle für Fragen zur sehbehindertengerechten Beleuchtung beim SZB
Lichtblicke 2/2012: Das aktuelle Gönnermagazin des SBV ist da
Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe das Porträt des sehbehinderten Albert Bänninger, der als Freiwilliger Ausflüge für Blinde und Sehbehinderte organisiert, oder blicken Sie zurück auf die Bundesfeier auf dem Rütli vom 1. August, wo Blinde und Sehbehinderte aus der ganzen Schweiz Solidarität und Zusammengehörigkeit demonstrierten und auf ihre Anliegen aufmerksam machten. Weiter finden Sie Beiträge zur Makuladegeneration und zur aktuellen Entwicklung der Barrierefreiheit bei Handys.
IV-Revision 6b: Zu viel ist zu viel
Die behinderten Menschen und ihre Organisationen sagen "Stopp!" zu weiteren Sparmassnahmen bei der IV. Die Entschuldung der IV ist auch ohne die Revision 6b möglich. Die Revision 6b ist unnötig und führt zur Verarmung der Schwächsten. Wenn das Parlament die IV-Revision 6b verabschiedet, wird der Verein „Nein zum Abbau der IV“ das Referendum ergreifen.
- Zur Medienmitteilung des Vereins "Nein zum Abbau der IV" vom 17. April 2012
- Zu den Referaten der Medienkonferenz vom 17. April 2012
Keine Rückweisung der IVG-Revision 6b durch die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrates
Die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrates hat am 30. März 2012 beschlossen, auf die zweite Tranche der 6. IV-Revision einzutreten. Die von den Behindertenverbänden unterstützten Anträge zur Rückweisung und Sistierung der Vorlage wurden mit 13 zu 10 Stimmen (eine Enthaltung) sowie 13 zu 9 Stimmen (zwei Enthaltungen) abgelehnt.
Trotz der stark verbesserten Finanzperspektiven der Invalidenversicherung und den weiterhin fehlenden Evaluationsergebnissen zu den vergangenen Revisionen wird an der Vorlage „6b“ und damit am unbefristeten Leistungsabbau auf Kosten von Menschen mit Behinderungen festgehalten.
- Medienmitteilung der DOK im PDF-Format
- Medienmitteilung der DOK im Word-Format
- Mehr zur IVG-Revision
"der Weg" vom März 2012 zum Thema "Wohnen"
Für Menschen mit einer Behinderung ist eine eigene Wohnung keine Selbstverständlichkeit. Denn einen Haushalt zu führen ist für Menschen mit einer Sehbehinderung noch viel aufwändiger als für Nichtbehinderte. Darum fürchten sich viele Menschen bei einer neu auftretenden Sehbehinderung davor, nicht mehr in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Dass dies aber möglich ist und worauf man beim Einrichten und Führen eines eigenen Haushaltes achten kann, zeigen die Artikel zum Thema auf.
Neue Anlaufstelle für Fragen zur sehbehindertengerechten Beleuchtung beim SZB
Ab dem 1.Januar 2012 koordiniert der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen SZB die Beleuchtungsberatung für Sehbehinderte in der Schweiz. Die Dachorganisation im Schweizer Sehbehindertenwesen reagiert damit auf ein Bedürfnis zahlreicher Beratungsstellen für blinde und sehbehinderte Menschen.
Mit dem neuen Jahr richtet der SZB eine zentrale Anlaufstelle zu den Fragen zur sehbehindertengerechten Beleuchtung ein. Ein Team aus zwei Personen widmet sich Fragen, wie öffentliche und private Gebäude im Innen- und Aussenbereich am besten für sehbehinderte Menschen ausgeleuchtet werden können. Innerhalb des SZB übernimmt Diplom-Augenoptiker und Low Vision-Spezialist Arnd Graf-Beilfuss die Koordination zum Thema Beleuchtungsfragen. Als externe Fachperson konnte Ruedi Steiner, Lichtdesigner aus Worb gewonnen werden.
Zu den weiteren Aufgaben des Teams der Beleuchtungsberatung gehört auch die Interessenvertretung. So wird sich Arnd Graf-Beilfuss auch in der Kommission für behindertengerechtes Bauen für die Aspekte sehbehindertengerechter Beleuchtung einsetzen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Evaluation von geeigneten Leuchten. Hierzu entwickelt das Tandem Kriterien für sehbehindertengerechte Produkte, mit deren Hilfe das Angebot beurteilt werden kann.
Zudem wendet sich das Team gezielt an Lichtplaner, um diesen die spezifischen Phänomene der Sehbehinderung näher zu bringen. Dazu ist neben dem Angebot entsprechender Kurse auch geplant, einmal pro Jahr eine Standortbestimmung für interessierte Fachleute zu organisieren.
